Pressestimmen
zu Heinz-Erhardt-Abenden mit Jörn Brede
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Welt am Sonntag: "Mit Heinz Erhardts Sprüchen bringt er die Menschen zum Lachen"
Zum vorerst letzten Mal schlüpft Jörn Brede heute Abend auf dem Theaterschiff in die Rolle seines großen Vorbilds

Nein, wie Heinz Erhardt sieht Jörn Brede nun wirklich nicht aus. Er ist ein junger sportlicher Kerl, schlank und mit vollem Haupthaar. Doch wenn er die Bühne des Theaterschiffes am Nicolaifleet mit schlaksigem Gang betritt, sich ungeschickt das Jackett zurechtzupft und die Gäste in perfekt getroffenem Heinz-Erhardt-Ton begrüßt ("Meine Damen und die, die ihnen nachlaufen"), dann könnte man meinen, der rundliche Schelm würde sich noch einmal vor seinem Publikum "versammeln".
Jörn Bredes Figur ist eine Mischung aus moderner Comedy und Erhardt pur. "Heinz Erhardts Scherze kann man nur in seiner unnachahmlichen Art präsentieren", sagt der 33-Jährige. Auf das Kissen vor dem Bauch und eine falsche Glatze habe er bewusst verzichtet. "Ich will an ihn erinnern und ihn nicht plump imitieren", sagt der gelernte Werbegestalter, der ein Quereinsteiger in der Comedy-Szene ist. Neben seinem Beruf verdingte er sich schon früh in englischen Komödien. 1995 entdeckte ihn die Regisseurin Bettina Päselt, die ihn bald bei Chanson- und Literaturabenden einsetzte. "Jörn Brede ist sehr vielseitig", sagt Päselt anerkennend über ihren Künstler. "Ich wusste sofort, dass er auch mein Heinz-Erhardt-Programm darstellen könnte, für das ich schon seit Jahren einen Interpreten suchte." (Söhnke Callsen, WELT am SONNTAG, 01.02.09) -- [Fortsetzung auf Seite 1b]

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