Pressestimmen
zu Heinz-Erhardt-Abenden mit Jörn Brede
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Welt am Sonntag: "Mit Heinz Erhardts Sprüchen bringt er die Menschen zum Lachen"
[Fortsetzung]

Seit 2004 macht Brede den Erhardt, mehr als 150 Mal ließ er den berühmten Dichter und Komponisten in Berlin, Dresden, Köln und Hamburg wieder auferstehen. "Heinz Erhardt habe ich schon als kleiner Junge gern nachgemacht", so Brede. Als das Angebot dann vor fünf Jahren kam, sah er sich noch einmal jeden Sketch, jeden Film des Sprachkünstlers an.
Mittlerweile beherrscht er die Gestik und Diktion seines Vorbilds fast perfekt. Das Schlenkern mit den Armen, das übermütige Lachen, der Griff zur Hornbrille - Brede reicht ganz dicht heran ans Original. Das größte Lob sei der Besuch von Erhardts Tochter Grit Berthold gewesen, erinnert sich der Parodist: "Sie kam nach der Vorstellung und war begeistert von meinem Abend zu Ehren ihres Vaters", sagt er stolz. Auch die Hamburger Zuschauer ließen sich gern noch einmal mitnehmen in die Zeit des Wirtschaftswunders, sangen den Refrain von "Immer wenn ich traurig bin" oder der "Sparschweinpolka" aus voller Kehle, lachten sich über den "Ritter Fips" oder den "Kolum-Bus" kringelig, obwohl einige im Publikum die Pointen auswendig mitsprechen konnten. Heute Abend gibt Jörn Brede um 18 Uhr den Heinz-Erhardt-Abend "Heute wieder ein Schelm" vorerst zum letzten Mal in Hamburg. Der Vertrag mit dem Theaterschiff läuft aus. Zurzeit sucht man eine neue Spielstätte in Hamburg. (Söhnke Callsen, WELT am SONNTAG, 01.02.09)

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